Josephine Bonitz Vita
Josephine Bonitz ist eine Schweizer Sopranistin mit deutschen Wurzeln. Sie arbeitet als freischaffende Lied-, Konzert- und Opernsängerin,
Nebenbei engagiert sie sich als Geschäftstelle der SMPV-Sektion Nordwestschweiz und als Social-Media Beauftragte der Gesellschaft für Kammermusik Basel.
Ihr musikalisches Repertoire erstreckt sich von Barock bis zu zeitgenössischer Musik, wobei sie eine grosse Liebe für die Romantische Ära pflegt insbesondere die Musik von Richard Wagner, Richard Strauss und Giuseppe Verdi. Seit dem Jahr 2022 wechselte sie vom Mezzosopran zum Sopran ( lyrisch-dramatisches Fach).
Sie besuchte mehrere Meisterkurse u.a. bei Tanja Ariane Baumgartner, Ingeborg Danz und Tobias Krampen sowie bei Jennifer Larmore.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit studierte sie an der Universität Basel Kulturmanagement und erwarb 2022 ein Diplom im Kulturreflexiven Management und darauffolgend die Certificates of Advanced Studies in Kultur & Recht und Innovation and Change an der Universität Basel. 2018 schloss sie ihr Studium mit einem Bachelor in Sologesang ab.
Ihre Liebe zur Bühne begann früh und als Kind entdeckte Josephine ihre Leidenschaft für Musik und Theater : Erste Erfahrungen sammelte sie unter anderem 2005 bei der Uraufführung von Klaus Langs Der Rote Spiegel im Kinderchor, als Munchkin in Der Zauberer von Oz nach L. Frank Baum (Theater Basel) sowie als Statistin am Theater Basel in Produktionen wie Verdis Aida und Bizets Carmen (Regie: Calixto Bieito), Bergs Wozzeck und Massenets Manon (Regie: Elmar Goerden). Darüber hinaus war sie als Regieassistentin am Schauspielhaus Bern für das Stück Mupf & Söhne tätig und schrieb im Rahmen ihrer Maturaarbeit ihr eigenes Theaterstück (La Viande Cru), das sich mit dem Thema Mobbing und dessen Folgen auseinandersetzte.
Josephine Bonitz ist eine Schweizer Sopranistin mit deutschen Wurzeln. Sie arbeitet als freischaffende Lied-, Konzert- und Opernsängerin,
Nebenbei engagiert sie sich als Geschäftstelle der SMPV-Sektion Nordwestschweiz und als Social-Media Beauftragte der Gesellschaft für Kammermusik Basel.
Ihr musikalisches Repertoire erstreckt sich von Barock bis zu zeitgenössischer Musik, wobei sie eine grosse Liebe für die Romantische Ära pflegt insbesondere die Musik von Richard Wagner, Richard Strauss und Giuseppe Verdi. Seit dem Jahr 2022 wechselte sie vom Mezzosopran zum Sopran ( lyrisch-dramatisches Fach).
Sie besuchte mehrere Meisterkurse u.a. bei Tanja Ariane Baumgartner, Ingeborg Danz und Tobias Krampen sowie bei Jennifer Larmore.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit studierte sie an der Universität Basel Kulturmanagement und erwarb 2022 ein Diplom im Kulturreflexiven Management und darauffolgend die Certificates of Advanced Studies in Kultur & Recht und Innovation and Change an der Universität Basel. 2018 schloss sie ihr Studium mit einem Bachelor in Sologesang ab.
Ihre Liebe zur Bühne begann früh und als Kind entdeckte Josephine ihre Leidenschaft für Musik und Theater : Erste Erfahrungen sammelte sie unter anderem 2005 bei der Uraufführung von Klaus Langs Der Rote Spiegel im Kinderchor, als Munchkin in Der Zauberer von Oz nach L. Frank Baum (Theater Basel) sowie als Statistin am Theater Basel in Produktionen wie Verdis Aida und Bizets Carmen (Regie: Calixto Bieito), Bergs Wozzeck und Massenets Manon (Regie: Elmar Goerden). Darüber hinaus war sie als Regieassistentin am Schauspielhaus Bern für das Stück Mupf & Söhne tätig und schrieb im Rahmen ihrer Maturaarbeit ihr eigenes Theaterstück (La Viande Cru), das sich mit dem Thema Mobbing und dessen Folgen auseinandersetzte.
Persönliches :
Seit meiner Kindheit übt die Welt des Theaters eine besondere Faszination auf mich aus. Da mein Vater Geiger und Orchesterdirektor war, und meine Mutter Opernsängerin wuchs ich inmitten von Musik, Kostümen, Bühnenlicht und der berühmten "Bühnenluft" auf. Ich fühlte mich dort stets zuhause, ein Ort, an dem ich die Magie der Bühne und der Oper entdeckte und gleichzeitig erleben durfte wie dieser Beruf zusammenschweisst, einer Familie gleicht und man besondere Menschen trifft.
Der Beruf der Opernsängerin und des Opernsängers wandelte sich mit der Zeit, sind wir heute nicht "nur ausführende" sondern sehr oft unsere eigenen PR- und Grafikabteilungen, Organisatoren und vieles mehr. Daher weckte das Geschehen hinter den Kulissen mein Interesse: die Mechanismen, Herausforderungen und Potenziale künstlerischer Institutionen kennenzulernen um auch als Künstlerin und Sängerin wachsen zu können.
Bereits während meiner Schulzeit machte ich verschiedene Praktika in der Maskenbildnerei in der Oper Bonn, in der Requisite im Theater Basel und zunächst als Regiehospitantin und dann als Regieassitentin im Schauspielhaus in Bern. All diese Einblicke zeigten mir als junge Sängerin wieviel Herzblut und Zusammenspiel es braucht um eine Oper, ein Theaterstück oder ein Konzert aufzuführen.
Am Ende meines Bachelorstudiums entschied ich mich, damals noch als Mezzosopranistin, die Oper Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck (Wiener Fassung) eigenständig auf die Beine zu stellen. Gemeinsam mit Mitstudierenden realisierte ich die Produktion, übernahm die Regie und sang die Hauptrolle des Orfeo.
Im Jahr 2020 folgte ich meiner Neugier für das Zusammenspiel von Kunst und Management und begann ein Studium im Kulturmanagement an der Universität Basel ein Schritt, der sich als überaus bereichernd erwies. Während dieses Studiums setzte ich mich intensiv mit kulturellen Fragestellungen auseinander und verfasste unter anderem meine Diplomarbeit zum Thema „Kulturelle Teilhabe für Mitbürger:innen am Existenzminimum“. Diese Arbeit beleuchtet Lösungsansätze und Möglichkeiten, kulturelle Angebote für benachteiligte Gesellschaftsgruppen zugänglicher zu machen.
Im Rahmen meiner Maturaarbeit (2012)schrieb und inszenierte ich das Stück La viande cru, das sich mit dem psychischen Verfall der Hauptfigur Celeste auseinandersetzte, die unter Ausgrenzung und Mobbing leidet. Dieses nonverbale Tanztheater verband ich mit ausgewählten Stücken aus der klassischen Oper und schuf so ein intensives Werk, das die Grenzen des Menschseins auslotet.
Seit meiner Kindheit übt die Welt des Theaters eine besondere Faszination auf mich aus. Da mein Vater Geiger und Orchesterdirektor war, und meine Mutter Opernsängerin wuchs ich inmitten von Musik, Kostümen, Bühnenlicht und der berühmten "Bühnenluft" auf. Ich fühlte mich dort stets zuhause, ein Ort, an dem ich die Magie der Bühne und der Oper entdeckte und gleichzeitig erleben durfte wie dieser Beruf zusammenschweisst, einer Familie gleicht und man besondere Menschen trifft.
Der Beruf der Opernsängerin und des Opernsängers wandelte sich mit der Zeit, sind wir heute nicht "nur ausführende" sondern sehr oft unsere eigenen PR- und Grafikabteilungen, Organisatoren und vieles mehr. Daher weckte das Geschehen hinter den Kulissen mein Interesse: die Mechanismen, Herausforderungen und Potenziale künstlerischer Institutionen kennenzulernen um auch als Künstlerin und Sängerin wachsen zu können.
Bereits während meiner Schulzeit machte ich verschiedene Praktika in der Maskenbildnerei in der Oper Bonn, in der Requisite im Theater Basel und zunächst als Regiehospitantin und dann als Regieassitentin im Schauspielhaus in Bern. All diese Einblicke zeigten mir als junge Sängerin wieviel Herzblut und Zusammenspiel es braucht um eine Oper, ein Theaterstück oder ein Konzert aufzuführen.
Am Ende meines Bachelorstudiums entschied ich mich, damals noch als Mezzosopranistin, die Oper Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck (Wiener Fassung) eigenständig auf die Beine zu stellen. Gemeinsam mit Mitstudierenden realisierte ich die Produktion, übernahm die Regie und sang die Hauptrolle des Orfeo.
Im Jahr 2020 folgte ich meiner Neugier für das Zusammenspiel von Kunst und Management und begann ein Studium im Kulturmanagement an der Universität Basel ein Schritt, der sich als überaus bereichernd erwies. Während dieses Studiums setzte ich mich intensiv mit kulturellen Fragestellungen auseinander und verfasste unter anderem meine Diplomarbeit zum Thema „Kulturelle Teilhabe für Mitbürger:innen am Existenzminimum“. Diese Arbeit beleuchtet Lösungsansätze und Möglichkeiten, kulturelle Angebote für benachteiligte Gesellschaftsgruppen zugänglicher zu machen.
Im Rahmen meiner Maturaarbeit (2012)schrieb und inszenierte ich das Stück La viande cru, das sich mit dem psychischen Verfall der Hauptfigur Celeste auseinandersetzte, die unter Ausgrenzung und Mobbing leidet. Dieses nonverbale Tanztheater verband ich mit ausgewählten Stücken aus der klassischen Oper und schuf so ein intensives Werk, das die Grenzen des Menschseins auslotet.